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Patientengeschichte

Rüde schwer verletzt: Labrador „Sam“ tappt in Raubtierfalle

 

OTTENSTEIN. „So habe ich noch nie einen Hund schreien hören“ – Martina Lichtenfeld aus Ottenstein steht immer noch unter dem Eindruck des Schreckens, den ein mittäglicher Spaziergang mit drei von ihren Labradoren in der Bauerschaft Feldmark verursachte: Der sechs Jahre alte „Sam“ geriet in eine dort ausgelegte „Schwanenhalsfalle“.

Beide Vorderläufe waren eingeklemmt. Es war grausam. Seine Besitzerin musste ihn alleine im Wald zurücklassen um Hilfe zu holen, da sie die Falle nicht öffnen konnte. Sam voller Panik, versuchte sich frei zu beißen und verlor dabei einige Zähne. Als der Tierarzt endlich ankam, wurde Sam sofort in Narkose gelegt. Eine weitere Stunde später konnte er endlich von Feuerwehr und Polizei befreit werden. 

 

Näheres zu dem Fall finden Sie hier:

Labrador „Sam“ tappt in Raubtierfalle

 

Sam hatte Glück im Unglück. Er hatte sich nichts gebrochen, jedoch musste er  tiefe Wunden an beiden Vorderläufen davon tragen. Nur Dank der fürsorglichen Arbeit von Sams Besitzerin konnte er den Unfall überleben. Sie musste täglich die Wunden ausspülen, versorgen und zusehen, dass Sam wieder beginnt zu laufen.
Trotz alledem war die Angst groß, dass Sam dieses Drama nicht überleben könnte. Er hatte schon vorher eine schwere HD, seine Überlebenschance war dennoch groß. Vor dem Unfall mit der Falle, war Sam zur Behandlung in der Hundephysiopraxis Koch, wegen dieser Erkrankung. Da Sam aufgrund seines Hüftleidens, seine Vorderläufe mehr belastete( Schonhaltung), bekam er zu seinen Schmerzen in der Hüfte, auch noch welche in den Vorderläufen. Der behandelnde Tierarzt verabreichte Sam daraufhin Schmerzmittel, damit er seine Gliedmaßen wieder gleichmäßig belasten konnte. Durch Wärmetherapie und Massagen konnte R. Koch die starken Schmerzen lindern. Somit war die Basis für die Stabilisierenden- und Muskelaufbauen Maßnahmen gelegt. Durch diverse Übungen z.B. –über Hürden gehen, Muskel An- und Abspanntraining auf dem Trampolin und Wasserlaufen- erholte sich Sam zusehend, so dass er keine zusätzlichen Schmerzmittel mehr benötigte. Rebecca Koch zeigte der Besitzerin M. L. Übungen die sie mit ihrem treuen Freund Sam, selbst zu Hause durchführen konnte.

Dann das Drama mit der Falle! Nachdem Sam tierärztlich versorgt war, rief die Besitzerin Frau Koch in ihrer Praxis sofort an, um weiteres Vorgehen mit Ihr abzustimmen. Als die Wunden weitgehend abgeheilt waren, wurde Sam wieder zur Hundephysiotherapie bei R. Koch vorgestellt, um seine Verletzungsnachwirkungen (Muskelverlust und Verspannungen), sowie dem weiter bestehenden Hüftproblem behandeln zu lassen. Mittlerweile geht es Sam und seiner Besitzerin richtig gut und der Hund benötigt auch keine Schmerzmittel mehr. Vor „Fallen“ machen alle beide jetzt einen großen Bogen, Sam genießt nun wieder mit seiner Besitzerin, wie vor dem Drama, seine schmerzfreien Freiheiten beim Spazieren gehen.

 

AKTUELL: Leider musste Sam im Oktober 2013 eingeschläfert werden. Er baute plötzlich ab und konnte kaum mehr aufstehen. Die Krankheiten haben ihn nun leider doch noch eingeholt... Seine letzten Tage verbrachte er in den Bergen, wo er früher so gerne war, mit hoch dosiertem Schmerzmittel! Er hatte noch schöne zwei Jahre bekommen. Leider ist nun sein Leben zu Ende... Viel zu früh mit jungen 7 Jahren. Sam, du warst mein treuester und Dankbarster Kunde! Du bleibst in meiner Errinnerung erhalten!

 

Fotos von Sams Geschichte

 

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